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Dieses Thema läßt natürlich keine pauschale Antwort zu.
Aber für die erfolgreiche Pflege ist es hilfreich, etwas über Verhaltensweisen zu wissen, die der Mehrzahl der Arten zu eigen ist.
Killis sind selten monogam und vielfach Einzelgänger.
So geht der Vorherrschaft in ihren natürlichen Habitaten sowie auch im Aquarium ein "Machtkampf" voraus. In diesem für uns Pfleger
wunderschönen Ritual (näheres in einem gesonderten Thema) wird das stärkste Männchen ermittelt. Unterlegene Männchen duldet
das dominante Tier fortan nicht mehr in seiner Nähe, diese werden sofort fortgescheucht .Je nach Motivation, manchmal ausgelöst durch
äußere Einflüsse wie Wasserwechsel, wiederholt sich dieses Ritual immer mal wieder.
Weiter treiben viele Killimännchen sehr stark, d.h.die Mädels werden häufig bedrängt, je nach Aggressionspotential der einzelnen
Art laichunwillige Tiere sogar attackiert.
Im Hinblick auf die oben genannten Verhaltensweisen empfehlen viele Killihalter ein Männchen immer mit mindestens zwei Mädeln zu halten. Als
Optimum wird vielfach ein Besatz von 3 Männchen und 5 Weibchen angesehen. Auf diese Art und Weise trifft der Unmut des dominanten Männchens
nicht nur ein einzelnes Tier und die Mädels können bei Wunsch dem Männchen auch mal aus dem Weg gehen.
Wird bei der Beschreibung eures Wunsch-Killis ein ruppiger Geselle vorgestellt, sollte man dies wirklich als Tatsache akzeptieren. Diese
Erläuterungen stammen nicht von ungefähr, sondern von erfahrenen Züchtern, die sich viel Zeit für das kennenlernen ihrer
Pfleglinge genommen haben. Ausreichend Verstecke im Aquarium, im Notfall, falls es zu ernsthaften Kämpfen kommen sollte, sogar eine
Möglichkeit, die Tiere zu trennen, sollte man auf jeden Fall in seine Überlegungen mit einbeziehen.
(UM)
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