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Sicherlich kann man hierzu keine pauschale Antwort geben oder etwas Marke Kochrezept hier reinsetzen. Aber ein paar Kleinigkeiten sind schon einen
Versuch wert!
Wer die Möglichkeit hat, sollte mal seine Jungs und Mädels für eine Weile trennen. Hilfreich kann hier eine kostengünstige
Plexiglasscheibe sein, mit der man das Becken unterteilt. So als grober Zeitraum sei 1 - 2 Wochen genannt. Dies gibt den Mädels die Gelegenheit,
Laich anzusetzten.
Weiter ist eine Speiseplanüberprüfung oft aufschlußreich. Killis stehen auf deftige Kost, sämtliches Lebendfutter wird mit Vorliebe
vertilgt. Es ist garnicht so schwer, wie man glaubt, dies zu beschaffen. Eine Enchytraenkiste in der hintersten dunklen Ecke im Haus, die Regentonne im
Garten mit schwarzen Mückenlarven, und und und ...
Zuletzt wäre noch der Versuch, mal den einen oder anderen Wasserwechsel ausfallen zu lassen, um dann einen etwas großzügigeren
durchzuführen. Dabei kann auch die Temperatur ruhig um einige wenige Grad schwanken. Grundgedanke dieser Vorgehensweise ist, daß Killis in der
Natur ja in kleinsten Tümpeln vorkommen können und somit die Stabilität der Wasserverhältnisse nicht immer gegeben ist. Die Erfahrung
hat gezeigt, daß sie auf diesen frischen Regenguß, den wir ja mit dem Wasserwechsel simulieren, meist sehr positiv reagieren. Aber bitte mit
etwas Fingerspitzengefühl. Zu krasse Veränderungen können den stärksten Fisch umhauen.
(UM)
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