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Wenn man sich mal vor Augen führt, was die Tiere in der Natur futtern, dann brauch man nicht lange überlegen, woher die Vorlieben kommen.
Und so geben sich Züchter schon Mühe, ihre Pfleglinge ausgewogen und abwechslungsreich und somit auch artgerecht zu ernähren. Diesen
Tieren etwas anderes vor die Nase zu setzen, wird mit großer Wahrscheinlichkeit schiefgehen.
Eine Fütterung mit Lebendfutter ist schon das Optimum. Man brauch zwar kein schlechtes Gewissen haben, wenn man sich mal mit einer Prise
Trockenfutter aushilft, sofern es denn gefressen wird. Aber solche Argumente wie, dem natürlichen Jagdinstinkt gerecht werden, die Abwechselung
für die Fische bei der Jagd, der Vitamingehalt des Futters und nicht zuletzt das offensichliche Wohlbefinden unserer Pfleglinge sind nun mal
nicht von der Hand zu weisen.
Wenn sie im Aquarium Trockenfutter angeboten bekommen, so "zappelt" dies nicht, zum anderen hat es eine ganz andere Konsistenz, als sie es sonst
gewohnt sind. Alles Dinge, die sie das Futter erst mal nicht als solches identifizieren lassen.
Trockenfutter wird hin und wieder vor allem von Tieren genommen, die in Gesellschaftsaquarien leben. Dies wird auf Futterneid zurückgeführt.
Frostfutter kann man etwas interessanter machen, wenn man es in den Bereich der stärksten Wasserströmung streut. Dann müssen die Tiere
auch etwas hinterherjagen und brauchen nicht nur zu überlegen, ob sie es jetzt fressen oder nicht.
(UM)
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