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Eigentlich ist es den Killis schlicht und ergreifend egal, wie ihr Aquarium aussieht.
Ob Tante Emma´s bunter Kies oder die Schüppe Sand vom Baumarkt., Annubias, Echinodorus usw. obliegt in erster Linie dem Geschmack des
Pflegers.
Aber die Beachtung einiger Kriterien, die wir aus den natürlichen Vorkommensgebieten der Tiere ableiten, sind dem Wohlbefinden der Tiere sehr
förderlich.
Wir finden Killis vielfach in kleinen, stehenden Gewässern, oder in Ufernähe größerer Gewässer, in denen ihnen Wurzeln,
Schwimmpflanzen etc Schutz bieten. Der Bodengrund besteht aus Schlamm, Laub, Sand oder Steinen.
So mögen sie im Aquarium auch nicht unbedingt auf dem Präsentierteller stehen. Rückzugsmöglichkeiten durch Pflanzen, Holz oder
auch das besagte Laub, in das sich einige Arten sehr gern flüchten, helfen, ihrem natürlichen Fluchtinstinkt gerecht zu werden. Wenn man
dann noch den meist höheren Besatz mit manch dominantem Mitbewohner in unseren Aquarien bedenkt, kann man ihnen durch ein dicht mit Verstecken
eingerichtetes Becken ein ideales Umfeld bieten.
Weiterhin mögen die meisten Killis es nicht so wirklich hell. Dezente Beleuchtung oder Abschattung durch Schwimmpflanzen sei angeraten. Viele
Killihalter bestätigen eine geringere Scheu der Tiere bei dunkelem Bodengrund. Ein Kriterium, welches hier nicht unerwähnt bleiben sollte,
daß die Farben der Tiere so wesentlich schöner herauskommen. Ein beliebter Ausdruck für Killis ist Taschenlampenfische (Züchter
benutzen gern eine Taschenlampe in unbeleuchteten Becken um ihre prächtigen Zöglinge vorzuführen).
Als letzten Aspekt sei noch der Einfluß von Huminstoffen auf das Wohlbefinden der Tiere zu nennen. Schön braunes Wasser durch Wurzeln,
Torf, Erlenzäpfchen oder einige weitere Möglichkeiten ist aus der Killipflege fast nicht wegzudenken.
Ausnahmen bestätigen die Regel, hierauf wird an geeigneter Stelle eingegangen.
(UM)
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