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Epiplatys togolensis

© Winfried Stenglein
Epiplatys togolensis Nigerdelta II
© Winfried Stenglein
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Mit diesem Hechtling kann man einen absolut liebenswerten und ruhigen Vertreter seiner Art vorstellen.
Seine hohe Toleranzgrenze in Sachen Wasserwerte und seine sehr gute Gesellschaftsfähigkeit machen ihn zu einem erstklassiger Einsteigerkilli. Nur zu warm sollte man ihn nicht halten, er mag es nicht so, längere Zeit bei 25° und höher gehalten zu werden.
Die Einrichtung eines Beckens für die togolensis ist mit minimalem Aufwand zu erreichen. Gönnt man ihnen etwas Hornkraut oder ein paar Muschelblumen, in deren langen Wurzeln sie sich verstecken können, und die das Becken etwas abdunkeln, sind sie überhaupt nicht schreckhaft. Bei Bewegungen am Becken kommen sie neugierig an und umtändeln auch mal die Finger des Pflegers, oder versuchen diese anzuknabbern.
Ihre Ernährung ist denkbar einfach, gefressen wird, was vor die Schnauze kommt. Sie sind sehr schnell an Frost- oder Trockenfutter zu gewöhnen, gönnt man ihnen hier und da mal etwas Anflugnahrung wie lebende Fruchtfliegen, präsentieren sie ihre hervorragenden Eigenschaften als Jäger. Achtung, bitte Deckel wieder schließen, sonst habt ihr auf einmal einen Killi auf dem Arm ;-), sie "hechten" auch nach den Fliegen, die sich verdrücken wollen.
Aggressionen ob innerartlich oder gegenüber anderen Mitbewohner liegt ihnen überhaupt nicht.
Die Zucht ist denkbar einfach, wenn man die Mädels nur eine Woche von den Männchen trennt ergibt der Zuchtansatz reichlich Jungfische, die unproblematisch aufzuziehen sind. Die frisch geschlüpften Jungfische sind groß genug, sofort Artemia Nauplien zu verputzen.
Einzig regelmäßige Wasserwechsel sind unerläßlich, auf verschmutztes Wasser reagieren die Großen schon mal mit Pilzerkrankungen, die man aber schnell mit frischem Wasser und einigen Erlenzäpfchen oder Seemandelbaumblättern wieder in den Griff bekommt.
(UM)

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